Ausflüge



Woltersdorf/Grünheide/Woltersdorf

Länge  der Wegstrecke: rund 11 km

Die Anreise nach Grünheide kann in der Saison ab Woltersdorf beispielsweise mit dem Fahrgastschiff erfolgen.
Von Grünheide/Fangschleuse aus kann man auf verschiedenen Wegen am Wupatzsee vorbei nach Erkner gelangen.
Der längste aber auch interessanteste Weg führt von der Grünheider Kanalbrücke aus. Er verläuft dann über den Kirchhofs- oder Kellerberg Richtung Badestrand Eichbrand, zum ehemaligen Kinderheim “Klara Zetkin” und anschließend auf einem sehr schönen Weg teilweise an der Löcknitz entlang bis zur “Großen Wallbrücke.”
Gleich wenige Meter jenseits der Brücke biegt nach rechts der “Löcknitztalweg” ab. Es ist ein schmaler Wald- und Wiesenpfad und führt zunächst bis zur Gottesbrücke. Von hier aus schlängelt sich der Pfad - an manchen Stellen durch Schilfrohrdickicht - bis zur Froschbrücke.
Die Froschbrücke wird unterquert und nach links eingebogen. An den ehemaligen Bungalows vorbei
wird bis zum nach Erkner führenden Hauptweg gewandert. Nach einigen hundert Metern Waldwanderung weist ein Wegweiser zum Naturlehrpfad. Auf ihm wandert man über den Hubertus- und Leistikowsteg um den Wupatzsee nach Erkner. Der Weg endet an der Gaststätte “Löcknitzidyll”. Von hier aus besteht die Möglichkeit, in der Saisonzeit mit einem Fahrgastschiff nach Woltersdorf zurückzufahren. Die nächste Bushaltestelle befindet sich etwa 200 Meter entfernt in Richtung Erkner.

 

 

 

Woltersdorf/Rüdersdorf/Woltersdorf

Länge der Wegstrecke: rund 8 km

Die Anreise nach Rüdersdorf kann beispielsweise mit dem Bus, Linie 418 und dann im Ortzentrum Woltersdorf auf Linie 950 umsteigen und bis zum ZOB Rüdersdorf fahren. In der Saison ist auch die Anreise mit dem Fahrgastschiff (Linie 4 der Reederei Kutzker) möglich. Nutzen Sie in Rüdersdorf u.a. auch die Gelegenheit um den Museumspark mit einer Ausstellung über den Kalkabbau zu besichtigen. Jeepfahrten durch den Tagebau sind möglich.

Von allen 3 Ortsteilen der Gemeinde Rüdersdorf aus führen verschiedene angenehme Wanderwege nach Woltersdorf.
Die abwechslungsreichste Wanderung bietet der Höhenweg von der sogenannten Heubrücke aus.
Von ihr hat man eine weite Aussicht nach Alt-Rüdersdorf sowie zu den Rüdersdorfer Kalk- und Zementwerken. Der Höhenweg verläuft durch ein waldiges Hügelland mit Kuppen, Kämmen, kleinen Einsenkungen und Tälern.
Kurz vor Woltersdorf erreicht man die Kranichsberge mit dem Aussichtsturm. Im 2. Weltkrieg wurde er gesprengt und 1962 wieder aufgebaut. Die Kranichsberge erheben sich 105 m über dem  Meeresspiegel und 65 m über dem Flakensee. Entstanden sind die Höhenzüge in der letzten Eiszeit.
Rechts am Aussichtsturm vorbei führt ein steiler und beschwerlicher Weg abwärts zur Liebesquelle.
Über der Quelle befindet sich die Inschrift: “Aus märk’schem Sande entspring ich hell. Als Labetrunk und Liebesquell.”
Der Weg links vor dem Aussichtsturm endet an dem ehemaligen Festplatz der Gemeinde Woltersdorf.
Wenige Minuten entfernt liegt die Schleuse. Bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde ein Stauwehr mit Schiffsdurchlaß angelegt.
Es hielt bis etwa 1700. Die jetzige Schleuse wurde 1882 erbaut, 1970 modernisiert und gewährleistet den Abtransport der Rüdersdorfer Kalksteine und des Zements

 

 

 

 

Rings um den Möllensee

Länge der Wegstrecke: rund 12 km

In einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne, die sich vom Roten Luch bis zum Dämeritzsee bei Erkner hinzieht, liegen neben dem Bauern-, Baberow- und Elsensee auch der Möllen-, Peetz- und Werlsee.
Alle diese Seen sind durch vertorfte Talabschnitte getrennt oder durch kurze Kanalstrecken miteinander verbunden. Dabei ist eine Wanderung um den Möllensee besonders lohnenswert. Man kann die Wanderung in Alt-Buchhorst beginnen. Die Anreise ist in der Saison ab Woltersdorfer Schleuse möglich.
Dort erinnert die Burgwallstraße an die bereits erwähnte Befestigungsanlage der Illyrer aus der Bronzezeit (20000-800 v.u.Z.).
In der Nähe befand sich auch eine ihrer Töpferwerkstätten. Am Ende der Burgwallstraße führt ein Waldweg am Höhenufer des Möllensees zum Zeltplatz. Hier befand sich früher eine Holzablage und anschließend bis 1945 eine Gaststätte.
Bereits am Anfang der Wanderung am moorigen Nordufer kann man zahlreiche kleine Quellen feststellen. Am bekanntesten ist die Spiegelquelle, die der Forstrat Freiherr von Spiegel 1912 durch eine Mauer einfassen ließ. Leider ist die eisenhaltige Quelle wahrscheinlich durch den Einfluß des Bergbaus in Rüdersdorf fast versiegt.
Nach Überqueren des Zeltplatzes vorbei an der Möllensee-Halbinsel führt der schmale Waldpfad bis zum Ende des Möllensees. Nicht weit vom Ende des Sees liegen eine Bushaltestelle und die Gaststätte Möllenhorst Der weitere Weg führt auf der Landstraße zur Siedlung Finkenstein und dann auf einen Waldweg am ehemaligen Torfstich Kaber Luch vorbei bis zur Holzbrücke über den Kieskanal. Er wurde vor dem 1. Weltkrieg ausgebaggert, um einen Abtransport der reichen Kiesvorkommen zu ermöglichen.
Am Kanalufer liegen noch Reste der im April 1945 gesprengten Kanalbrücke. Gleich hinter der Brücke
wird nach rechts abgebogen und dem Kanal folgend gelangt man bis zum Möllensee, danach zum Zeltplatz.
Am Zaun führt ein Pfad bis zum Hauptweg, den man nach rechts abbiegt. Entlang am Ufer des Möllensees und dem Verbindungskanal kommt man zur Alt-Buchhorster Kanalbrücke.
Etwa 250 Meter entfernt befinden sich eine Gaststätte und Anlegestelle.